Smart Air Quality Network
Entwicklung und Bewertung eines engmaschigen Netzwerks von lokalen Feinstaubdaten, welche von der Öffentlichkeit eingespeist und genutzt werden können.


HINTERGRUND / PROBLEMSTELLUNG: Traditionell wird die Verunreinigung der Luft mittels relativ wenigen Messstationen durch eignungsgeprüfte stationäre Messtechnik erfasst. Somit sind nach der EU Richtlinie nur wenige Organisationen, einschließlich der offiziellen Stellen von Bund und Ländern, typischerweise in der Lage laufende Daten von hoher Qualität zu sammeln und zu präsentieren. Die räumliche Verteilung von Luftschadstoffen in urbanen Atmosphären ist jedoch sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sich sowohl auf die Emittenten (räumliche Anordnung, zeitliche Aktivität) als auch auf die Gesetzmäßigkeiten der Schadstoffausbreitung (Orographie, Windfeld, Turbulenz) beziehen.


UNSER ZIEL: Die Entwicklung eines intelligenten, reproduzierbaren Messnetzwerkes in der Modellregion Augsburg, das alle derzeit verfügbaren Aerosol- (und zukünftig auch Gas-)messdaten sowie auch Daten der Meteorologie mittels bestehender Technologien erfasst werden. Dazu sollen neue preiswerte Messtechnologien entwickelt, zum Einsatz und in Konsistenz mit vorhandenen Messdaten gebracht werden, um auch "lokal" möglichst in Echtzeit aussagefähige Daten zu bekommen. Das Datennetzwerk soll die amtlichen und mobilen Daten so erfassen und darstellen, dass alle Messdaten zukünftig für Wissenschaft, Behörden und Bürger gleichermaßen nutzbringend eingesetzt werden können, d.h. für wissenschaftliche Zwecke ebenso kompatibel wie für nutzerorientierte Servicedienstleistungen, die derzeit schon vorhanden sind bzw. entwickelt werden. Dadurch ergibt sich ein engmaschiges Netzwerk von lokalen Daten, die personenbezogen gut genutzt werden können.


AKTUELLES UND NEUIGKEITEN


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22.01.2018

Simon vom Team des KIT nahm am Hackathon der Stuttgarter Zeitung teil.

Simon kam mit vielen Ideen und interessanten Fragen zur Big Data Analyse von kostengünstigen Feinstaubsensoren zurück. Der Hackathon wurde im Rahmen des Feinstaub Radar Projects (https://www.stuttgarter-zeitung.de/feinstaub) organisiert, das mit den OK Labs in Stuttgart durchgeführt wird. Das Projekt experimentiert mit kostengünstigen Sensoren, die von Bürgern installiert werden. Wir hoffen, dass SmartAQnet in naher Zukunft auch Einblicke in die allgemeine Nutzbarkeit solcher verrauschter Datenquellen und bessere Datenverarbeitungsfähigkeiten für solche Projekte liefern kann. Wir werden sicher in Kontakt bleiben.

 Simon auf dem Hackathon_1.jpg


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VERANSTALTUNGEN UND TERMINE

Feed
06.02.2018
SOP-Meeting Ausgburg
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25.07.2018
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26.07.2018
Projekttreffen
Am 25. und 26. Juli treffen sich die SmartAQnet-Projektpartner zum sogenannten 1st-year-Meeting am WZU in Augsburg.   mehr
09.08.2018
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09.08.2018
SmartAQnet ist auf der ICUC in New York vertreten
Prof. Stefan Emeis reichte eine Veröffentlichung bzw. einen Beitrag für die Konferenz...   mehr


 04.-05.12.2018  Workshop Smart Air Quality Network, München...     mehr

Anmeldeschluss für den Workshop: 30.10.2018          Workshop-Agenda ... mehr