Smart Air Quality Network
Entwicklung und Bewertung eines engmaschigen Netzwerks von lokalen Feinstaubdaten, welche von der Öffentlichkeit eingespeist und genutzt werden können.


HINTERGRUND / PROBLEMSTELLUNG: Traditionell wird die Verunreinigung der Luft mittels relativ wenigen Messstationen durch eignungsgeprüfte stationäre Messtechnik erfasst. Somit sind nach der EU Richtlinie nur wenige Organisationen, einschließlich der offiziellen Stellen von Bund und Ländern, typischerweise in der Lage laufende Daten von hoher Qualität zu sammeln und zu präsentieren. Die räumliche Verteilung von Luftschadstoffen in urbanen Atmosphären ist jedoch sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sich sowohl auf die Emittenten (räumliche Anordnung, zeitliche Aktivität) als auch auf die Gesetzmäßigkeiten der Schadstoffausbreitung (Orographie, Windfeld, Turbulenz) beziehen.


UNSER ZIEL: Die Entwicklung eines intelligenten, reproduzierbaren Messnetzwerkes in der Modellregion Augsburg, das alle derzeit verfügbaren Aerosol- (und zukünftig auch Gas-)messdaten sowie auch Daten der Meteorologie mittels bestehender Technologien erfasst werden. Dazu sollen neue preiswerte Messtechnologien entwickelt, zum Einsatz und in Konsistenz mit vorhandenen Messdaten gebracht werden, um auch "lokal" möglichst in Echtzeit aussagefähige Daten zu bekommen. Das Datennetzwerk soll die amtlichen und mobilen Daten so erfassen und darstellen, dass alle Messdaten zukünftig für Wissenschaft, Behörden und Bürger gleichermaßen nutzbringend eingesetzt werden können, d.h. für wissenschaftliche Zwecke ebenso kompatibel wie für nutzerorientierte Servicedienstleistungen, die derzeit schon vorhanden sind bzw. entwickelt werden. Dadurch ergibt sich ein engmaschiges Netzwerk von lokalen Daten, die personenbezogen gut genutzt werden können.


AKTUELLES UND NEUIGKEITEN


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19.01.2018

Weitere Feinstaub-Messungen gestartet

Nachdem bereits die ersten Scientific Scouts (siehe vorherige News) in Augsburg installiert wurden, folgten in den letzten Wochen auch die zu testenden low-cost Sensoren. KIT TECO montierte SD011 und DC1700 Sensoren am Messcontainer, welche zuvor am Leipziger TROPOS-Institut getestet wurden (siehe https://twitter.com/JanGeorgPlavec/status/897015752468959233/photo/1). Derzeit erfolgt mit den Sensoren - wie auch bei den Scientific Scouts der Fa. GRIMM Aerosol Technik - erste Praxismessungen, welche mögliche Probleme für die weitere Messkampagne ausmerzen soll.

 Matthias Budde (li.) und Dominik Kogel am TROPOS in Leipzig


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VERANSTALTUNGEN UND TERMINE

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06.02.2018
SOP-Meeting Ausgburg
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